Demokratie lebt von Beteiligung, Austausch und unterschiedlichen Perspektiven. Genau darum ging es beim ersten „Tag der Demokratie“ am Robert-Bosch-Berufskolleg am 15. September 2026. Zahlreiche Workshops, Informationsangebote und Aktionen machten Demokratie an diesem Tag auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar.
Ein vielfältiges Programm
Gemeinsam mit zahlreichen externen Partnerinnen und Partnern wurde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten unter anderem:
- Amnesty International mit einem Workshop zu Menschenrechten
- die Landeszentrale für politische Bildung mit „Demokratie Fitness“
- die AWO Dortmund mit dem Projekt „DEMOKRATIE FÜR ALLE!“
- das Christlich-Islamische Dialogforum Dortmund zum Thema Religion und demokratisches Zusammenleben
- ADIRA und ZWEITZEUGEN e. V. mit Angeboten zu Antisemitismus und Erinnerungskultur
- Understanding Europe mit einem Workshop zu Medien, Fake News und Desinformation
Auch außerhalb des Schulgebäudes waren Schülerinnen und Schüler unterwegs: Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache bot Stadtrundgänge zur NS-Verfolgung in Dortmund und zum Holocaust mit konkretem Bezug zur Stadt an.
Begegnung und Austausch in der Aula
Die Aula entwickelte sich über den Tag hinweg zu einem zentralen Treffpunkt. An Informationsständen von IG Metall Jugend, RespektBüro Dortmund, ZWEITZEUGEN e. V., ADIRA, DGB, Multikulturellem Forum und TalentMetropole Ruhr konnten sich die Schülerinnen und Schüler informieren und direkt ins Gespräch kommen.
Ein besonderer Bestandteil war die Wanderausstellung „Im Abseits. Jüdische Schicksale im deutschen Fußball“ des Deutschen Fußballmuseums Dortmund, die sich anhand persönlicher Lebensgeschichten mit Verfolgung während der NS-Diktatur, Antisemitismus und Erinnerungskultur auseinandersetzte. Auch das RBBK selbst beteiligte sich aktiv: Die Abteilung Augenoptik machte mit verschiedenen Selbsterfahrungsstationen im Rahmen von „EinDollarBrille – Gutes Sehen für alle“ deutlich, wie eng gutes Sehen und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbunden sind.
Werte sichtbar machen
Ein weiterer Höhepunkt war die feierliche Einweihung der neuen Wertetreppe, an der zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte teilnahmen. Sie macht zentrale demokratische Werte nun dauerhaft im Schulgebäude sichtbar.
Ein Startschuss für gelebte Demokratie
Der erste Tag der Demokratie soll dabei ausdrücklich keine einmalige Veranstaltung bleiben. Vielmehr bildet er den Startschuss für weitere Projekte und Kooperationen, mit denen Demokratiebildung langfristig in der Schulkultur des RBBK verankert werden soll.
Das Team Prävention zieht ein entsprechend positives Fazit: „Der Tag der Demokratie hat gezeigt, was möglich ist, wenn Schule zum Ort der Begegnung, des Austauschs und der Beteiligung wird. Für uns war dieser Tag kein Abschluss, sondern ein Startschuss.“
Damit ist der erste Tag der Demokratie am RBBK erfolgreich zu Ende gegangen. Die entstandenen Impulse, Gespräche und Begegnungen sollen jedoch weit über diesen Tag hinauswirken und die weitere Demokratiearbeit an unserer Schule begleiten.









