Projektpräsentationen der ITA-O am Robert-Bosch-Berufskolleg

Am 27. Februar 2026 präsentierten die Oberstufenschülerinnen und -schüler der Informationstechnischen Assistent*innen (ITA-O1) ihre Projektarbeiten in der Aula des Robert-Bosch-Berufskollegs. Die Veranstaltung erstreckte sich über den gesamten Vormittag und bot Lehrkräften sowie interessierten Schülerinnen und Schülern anderer Klassen die Möglichkeit, die Ergebnisse der intensiven Projektphase kennenzulernen.

Die ITA-O1 arbeitete über einen Zeitraum von vier Wochen an ihren Projekten. In dieser Zeit fand kein regulärer Unterricht statt – stattdessen standen Planung, Programmierung, Konstruktion und praktische Umsetzung im Mittelpunkt.

Innovative Projektideen aus der Informatik
Die Schülerinnen und Schüler entwickelten verschiedene Anwendungen aus den Bereichen Softwareentwicklung, Mikrocontrollertechnik und vernetzte Systeme. Insgesamt wurden sechs Projekte vorgestellt:

  • RadarGuard: ein multisensorales Warnsystem zur Objekterkennung mit Echtzeit-Alarmierung
  • WiBBeS: ein web-integriertes Bluetooth-Bewässerungssystem zur automatisierten Pflanzenbewässerung
  • NFCentry: ein digitales webbasiertes Parkmanagementsystem
  • Suptime: Webbasiertes Uptime-Monitoring-System mit Rust und React zur Überwachung von Servern und Diensten
  • SmartShoeClean: ein mikrocontrollergesteuertes Desinfektions- und Trocknungssystem für Bowlingschuhe
  • eine Raspberry Pi Arcade-Maschine mit Programmierung in Lua

Die Projekte kombinierten häufig Hardware- und Softwarelösungen, etwa durch den Einsatz von Mikrocontrollern, Webtechnologien oder einem Raspberry Pi.

Ablauf der Präsentationen
Jede Projektgruppe stellte ihre Arbeit in einer Präsentation vor und demonstrierte anschließend die Funktionsweise ihres Systems. Bewertet wurden dabei mehrere Aspekte:

  • Projektidee und Zielsetzung
  • Planung und technische Umsetzung
  • Dokumentation des Projektverlaufs
  • Präsentation der Ergebnisse
  • abschließendes Kolloquium mit der Prüfungskommission

Im Kolloquium beantworteten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu ihrer Vorgehensweise, den technischen Entscheidungen und möglichen Verbesserungen ihrer Projekte.

Positive Bilanz
Der Organisator der Projektarbeiten, OStR Christoph Schumann, zeigte sich beeindruckt vom hohen Anspruch der diesjährigen Projektphase und der gelungenen Umsetzung der Projekte. Besonders hervorzuheben ist, dass viele Gruppen funktionsfähige Prototypen präsentieren und ihre Arbeiten klar und strukturiert erläutern konnten. Die Projektpräsentationen boten damit nicht nur einen Einblick in die praktischen Fähigkeiten der angehenden Informationstechnischen Assistentinnen und Assistenten, sondern auch in die Kreativität und das Engagement der Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung eigener technischer Lösungen.