In der vergangenen Woche wurde es wieder kreativ und technisch zugleich in der Aula des Robert-Bosch-Berufskollegs Dortmund: Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Medizintechnik (MED-O) präsentierten ihre Projektarbeiten im Rahmen einer zweitägigen Hausmesse. Die Präsentationen der Klassen MED-O1 und MED-O2 waren sehr gut besucht und stießen auch bei Lernenden aus anderen Bildungsgängen auf großes Interesse.
In einer mehrwöchigen Projektphase hatten die angehenden medizintechnischen Assistentinnen und Assistenten zahlreiche Ideen entwickelt und umgesetzt, die einen klaren Bezug zur Praxis hatten. Zu sehen waren:
- ein fühlbares 3D-Bild mit Audioausgabe für sehbehinderte Kinder,
- eine intelligente Medikamentenbox, die an die richtige Einnahme erinnert,
- ein portables Echtzeit-Stressometer mit hilfreichen Übungen zur Stressreduktion,
- ein Asthmaspray-Prototyp mit LED-Feedback, als neue Unterstützung für Atemtherapien,
- ein Armband mit Pulssensor zur frühzeitigen Notfallbenachrichtigung,
- ein Modell der Notstromversorgung eines Krankenhauses, das verschiedene Sicherheitsstufen anschaulich simulierte,
- sowie eine Haltungskorrektur-Cap für Nacken und Rücken, die vor allem bei vielen Besucherinnen und Besuchern neugierig ausprobiert wurde.
Viele der Projekte stießen auf großes Interesse und sorgten für lebhafte Gespräche in der Aula. Besucherinnen und Besucher stellten zahlreiche Fragen, testeten die Prototypen und zeigten echtes Interesse an den Ideen und möglichen Einsatzbereichen. Besonders positiv fiel auf, wie sicher und engagiert die Schülerinnen und Schüler der MED-Os ihre Projekte präsentierten und erklärten.
Auch der Organisator der Projektphase, StR Simon Schaubach, zeigte sich sehr zufrieden: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich fachlich wie persönlich hervorragend präsentiert. Man merkt, wie viel Arbeit, Kreativität und Teamgeist in den Projekten steckt. Genau diese Mischung macht die MED-O-Projektphase so wertvoll.“
Die Hausmesse machte deutlich, wie viel technisches Können, Einfallsreichtum und Teamarbeit in der Ausbildung am RBBK stecken. Für die Projektgruppen war die Präsentation ein gelungener Abschluss einer intensiven Arbeitsphase – und für das Publikum ein spannender Einblick in die praxisnahe Arbeit der Medizintechnik am Berufskolleg.






