Eröffnung und Grußworte
Am 3. Dezember 2025 versammelten sich Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Lehrkräfte in der Aula des Robert-Bosch-Berufskollegs, um die Zertifikatsverleihung „Berufsbildung ohne Grenzen“ sowie die Übergabe der Europässe zu feiern. Nach einem Stehkaffee eröffnete Schulleiter OStD Markus Herber die Veranstaltung mit einem Grußwort, in dem er die Bedeutung internationaler Mobilität für die berufliche Zukunft junger Menschen betonte. Anschließend stellte OStR’in Anke Westecker, EU-Koordinatorin des RBBK, den Europass Mobilität vor und erläuterte, wie dieser Lernergebnisse europaweit sichtbar macht und im Karrieremanagement-Portal digital genutzt werden kann. Svenja Höhfeld, Mobilitätsbeauftragte der HWK und IHK Dortmund, stellte das Programm Erasmus+ vor, ging auf dessen Vorteile für Auszubildende und Betriebe ein und erklärte die Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten eines Auslandspraktikums.
Berichte aus Irland, Norwegen, Portugal und Spanien
Die Auszubildenden aus den Bereichen IT und Elektrotechnik präsentierten ihre Erfahrungen aus den Gastländern Irland, Norwegen, Portugal sowie Spanien (Madrid und Valencia). Sie berichteten von neuen Arbeitsmethoden, internationalen Teams und persönlichen Eindrücken vor Ort. Die Aufenthaltsdauer betrug zwei Wochen in Norwegen und drei Wochen in den übrigen Zielländern. Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden ihre Europässe, die ihre Lernergebnisse international sichtbar machen und als digitales Bewerbungsinstrument dienen.
Auszeichnung der Ausbildungsbetriebe
Besonders gewürdigt wurde das Engagement der beteiligten Betriebe. Die Erasmus+-Unternehmenssiegel wurden von Svenja Höhfeld überreicht, als Anerkennung dafür, jungen Menschen den Schritt in die internationale Berufswelt zu ermöglichen und damit aktiv zur Fachkräftesicherung beizutragen.
Mehrwert für Ausbildung und Zukunft
Die Redebeiträge machten deutlich, wie sehr alle Beteiligten von Erasmus+ profitieren: Die Teilnehmenden kehren mit neuen fachlichen, kulturellen und sozialen Kompetenzen zurück, während die Ausbildungsbetriebe auf motivierte Nachwuchskräfte mit erweiterten Perspektiven bauen können. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben wurde als zentraler Erfolgsfaktor hervorgehoben.
Stimmen aus dem Organisationsteam
Veranstaltungsorganisatorin und EU-Koordinatorin des RBBK resümiert: „Die Veranstaltung ist bei den Teilnehmenden sehr gut angekommen und auch die verschiedenen Reden und Präsentationen fanden viel Anklang. Die Mobilitätsbeauftragte, Frau Svenja Höhfeld, verriet, dass sie auch im nächsten Jahr gerne wiederkommen möchte.“
Ausklang und Ausblick
Bei einem abschließenden Umtrunk blieb Zeit für Gespräche über vergangene und zukünftige Mobilitätsprojekte. Gegen 17:00 Uhr endete die Veranstaltung in feierlicher Atmosphäre. Schulleiter Markus Herber dankte allen Mitwirkenden und unterstrich die Bedeutung des Erasmus+-Programms für die beruflichen Chancen junger Menschen.







