Im April 2026 feiert das Robert-Bosch-Berufskolleg (RBBK) am Dortmunder U sein zehnjähriges Bestehen – ein bedeutender Meilenstein für einen Standort, der für moderne und innovative Ausbildung steht. Das Jubiläum bietet Anlass, auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückzublicken und gleichzeitig neue Perspektiven ins Auge zu fassen.
Seit dem Umzug in den Neubau im Jahr 2016 hat sich das RBBK zu einem zentralen Lern- und Innovationsort entwickelt. Das Gebäude wurde in enger Abstimmung mit dem Kollegium konzipiert, mit dem Ziel, eine zukunftsweisende Lernumgebung zu schaffen.
Ein zentraler Bestandteil des Jubiläums war die Feier am 22. April 2026 in den Konferenzräumen des RBBK, zu der Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt, Schulaufsicht und Partnerinstitutionen eingeladen waren. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Schulleiter Markus Herber und wurde durch Grußworte aus dem schulischen und kommunalen Umfeld begleitet. Der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Herr Neumann, hob in diesem Kontext die Wichtigkeit der beruflichen Bildung für die Region Dortmund hervor.
Im Rückblick auf die mehr als 10-jährige Entwicklung des Neubaus wurde die entscheidende Durchsetzungskraft des damaligen Schulleiters Klaus Manegold, die letztendlich zur Realisierung eines der modernsten Schulgebäude führten, besonders wertgeschätzt. Neben den vielen aktuellen Entwicklungen im RBBK mit besonderer Strahlkraft in die Bildungsregion Dortmund wurden Perspektiven für die Zukunft des Berufskolleg-Campus am Dortmunder U diskutiert. Ein gemeinsamer Ausklang bot Raum für Austausch und Vernetzung.
Ein Standort in Bewegung
Auch nach zehn Jahren bleibt das RBBK in Bewegung. Die digitale Infrastruktur wurde umfassend modernisiert und an aktuelle Anforderungen angepasst.
Zentrale Entwicklungen sind:
- digitale Lernformate im Unterricht zur Integration von VR und AR
- zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz im Unterrichtsalltag und in der dualen Berufsausbildung
- kontinuierliche Weiterentwicklung von praxisorientierten Lernszenarien immer im Dialog mit unseren Kooperationspartnern, gekoppelt an eine moderne Fachraumausstattung auf Industriestandard
- Aktualisierung der Schulkonzepte zur Weiterentwicklung des Lebensort Schule
Damit bleibt der Standort nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern entfaltet weiterhin eine hohe Strahlkraft über die Schule hinaus. Der Schulkomplex wurde 2018 sogar mit dem Architekturpreis „Schulbaupreis NRW“ ausgezeichnet.
Zahlen und Fakten – 10 Jahre Standortentwicklung
- Anstieg von 2700 auf 3400 aktuell eingeschriebene Schülerinnen und Schüler
- 8447 vergebene Abschlüsse in den letzten zehn Jahren
- Sehr hohe Zufriedenheit mit dem Standort im Kollegium und bei der Schülerschaft
- Akkreditiert als Cisco Networking Academy und anerkannte KNX-zertifizierte Schulungsstätte
- Austragungsort der bundesweiten Medizintechniktage
- Preisträgerschule im Bundeswettbewerb Informatik
- Akkreditierte Schule für Erasmus +
- u. v. m.
Diese Zahlen unterstreichen die Qualität und Dynamik des Standorts.
Blick nach vorne
Das Jubiläum ist zugleich Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung. Der aktuelle Schulleiter Markus Herber blickt zuversichtlich nach vorne: „Der rasante Einzug neuer Technologien wie KI und Robotik in den Berufsalltag unserer Auszubildenden sind für uns große Herausforderungen. Neue Berufsbilder entstehen und bestehende verändern sich. Das RBBK greift diesen Wandel aktiv auf, damit wir die Jugendlichen optimal auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten können.“
Für das Kollegium bedeutet das, sich stetig fortzubilden und die moderne Technologieentwicklungen wie virtuelle Realität, Drohnentechnologie und insbesondere die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Unterrichtsvorbereitung zu integrieren.
Gleichzeitig bringen diese Entwicklungen neue Anforderungen mit sich, etwa bei Raumkonzepten, sich verändernden beruflichen Kompetenzen oder der Gestaltung von Aufenthaltsbereichen für Schülerinnen und Schüler. Diese Herausforderungen werden künftig gezielt aufgegriffen und schrittweise weiterentwickelt, um den sich wandelnden Bedürfnissen von Schule und Lernumgebung gerecht zu werden.
Der Standort am Dortmunder U bleibt damit ein lebendiger Ort der Ausbildung: praxisnah, entwicklungsstark und mit klarem Blick in die Zukunft.


